Der Imam wird gehen, die Probleme und die Blamierten bleiben Frankfurt erhalten

21.02.10

"Super-Gau" sorgt für Panik bei Parteien und Meinungsmachern

Joachim Valentin, Direktor des katholischen Hauses am Dom, liegt ganz richtig, wenn er im Zusammenhang mit der Imam-Affäre der schiitischen Hazrat-Fatima-Gemeinde von einem "Super-Gau" spricht.  Es ist tatsächlich ein "Super-Gau" in gleich mehrfacher Hinsicht: Für den mit Illusionen und Selbsttäuschungen überfrachteten "interreligiösen Dialog"; für die Moscheebau-Gemeinde, deren bislang erfolgreiches Versteckspiel mit ihrer wirklichen Gesinnung doch noch aufgeflogen ist;  für ihren smarten Generalsekretär Ünal Kaymakci, der mit seiner Doppelstrategie aus islamischen Fundamentalismus bei gleichzeitiger Beteuerung seiner "Liebe" zum Grundgesetz und Deutschland alle zu narren wusste, die sich nur allzu willig narren ließen.

Ein "Super-Gau" ist das Imam-Desaster auch für jene Meinungsmacher in den Frankfurter Medien, die alle Bürgerinnen und Bürger zu diffamieren und  auszugrenzen versuchten, welche sich kritisch oder ablehnend gegenüber dem Moscheebau der Hazrat-Fatima-Gemeinde im Stadtteil Hausen äußerten.

Ein ganz besonderer "Super-Gau" ist das Imam-Desaster für sämtliche Parteien im Frankfurter Römer: Sie haben sich im Hausener Moschee-Konflikt blind, taub und lahm gestellt gegenüber allen bereits damals vorliegenden Dokumenten über den wahren Charakter der Hazrat-Fatima-Gemeinde. Weil für sie nicht sein durfte, was nicht sein sollte, sind CDU, Grüne und Co. jetzt restlos blamiert.

Aber statt dieses Versagen öffentlich einzugestehen und damit den Weg der Läuterung zu beschreiten, wird nun immer lauter nach dem Verschwinden des von seinem Standpunkt aus eigentlich nur ehrlichen Imams Sebahattin Türkyilmaz gerufen. Der Imam  soll gehen, die Gemeinde soll sich distanzieren, Politiker-Liebling Kaymakci soll mit einem blauen Augen davonkommen, die Blamierten wollen endlich wieder Ruhe in der "Vielfalt"-Stadt. So einfach ist das!

Aber so einfach ist es eben keineswegs. Denn mit der bevorstehenden  Ablösung des Imams ändert sich die Gesinnung der Gemeinde oder ihres Generalsekretärs Kaymakci überhaupt nicht. Diese Gesinnung muss künftig nur noch besser getarnt und versteckt werden - das ist auch die Lehre für die anderen islamischen Moscheegemeinden und Kulturvereine. Im Resultat wird nur die "Vielfalt" an Lügen und Heuchelei in Frankfurt zunehmen. Da dies in einer rasch wachsenden Bevölkerungsgruppe der Fall sein wird, sind aggressive Entladungen aufgestauter Wut programmiert.

Doch das ist den Kräften aus Politik, Gesellschaft und Medien, die eine desaströse Einwanderungs-politik über viele Jahre gefördert, begünstigt und propagiert haben, einstweilen völlig egal. Der Imam muss auch deshalb gehen, damit ihr Scheitern noch etwas länger vertuscht werden kann. Nicht Herr Türkyilmaz ist das wirkliche Problem, sondern diejenigen, die Figuren wie ihm den Weg nach Deutschland und Frankfurt geebnet haben und die noch kürzlich mit ihm und seinesgleichen höchst vergnügt und zufrieden den Grundstein für die Moschee in Hausen gelegt haben. An dieser Tatsache können auch all die panischen Stellungnahmen der Blamierten von Frankfurt nichts ändern.

Der Imam wird wohl bald gehen, aber nicht seine Gesinnung. Und schon gar nicht gehen werden die vielen, denen der Koran immer unendlich wichtiger sein wird als aufgeklärte Gesetze, die Werte einer abendländisch-christlich geprägten Gesellschaft und ein Antisemitismus-Verbot, dessen Befolgung noch nie zur Bedingung für die Einwanderung nach Deutschland und Frankfurt gemacht wurde.

PRESSEMITTEILUNG 16/2010

Frankfurt/Main, 21. Februar 2010